Gemma Solà Sotos in der neuesten Ausgabe des "UP&COMING"-Specials der Zeitschrift PARNASS

Der Artikel:

 

"Die Magie der Dinge – wie sich Emoti­ on, Erinnerung und Zufall in Farbe und Fläche verwandeln? In Gemma Solà Sotos stiller Sprache des Alltäglichen. Sanfte Farben, Alltagsobjekte, offene Räume: Gemma Solà Sotos (*1993) verbindet in ihrer Malerei Humor mit existenzieller Schwere.

 

»Leichtigkeit und Schwere können im selben Raum existieren«, sagt sie.

 

Ihre Werke – oft mit Stühlen, Schachfiguren oder Gläsern – wirken vertraut und doch entrückt:

 

»Diese Alltagsobjekte tragen eine stille emotionale Schwere in sich. Sie sind Gefäße für vielschichtige Bedeutungen.«

 

Die in Barcelona ge­borene Künstlerin arbeitet prozessori­entiert, spontan, mit Acryl, Airbrush, Ölkreide und grafischen Überlagerun­gen.

 

»Zufall spielt eine wichtige Rolle – besonders bei Airbrush, das Kanten aufweicht und träumerische Übergän­ge schafft.«

 

Dabei wird das Offene zum Prinzip. Leerstellen und freigelassene Flächen dehnen die Zeitund laden zur Reflexion ein.

 

»Ich will Realität mit Fiktion vermischen – nicht um zu er­ klären, sondern um Fragen zu stellen.«

 

Ihre Themen reichen von Identität über Retrospektive bis zur stillen Poesie des Alltags. Was einfach erscheint, ist oft tief codiert – mit Erinnerungen, Emoti­onen, inneren Spannungen.

 

Zwischen Wien, München und Barcelona lebend, wirken ihre Bilder wie mentale Reise­ räume:

 

»Die verschiedenen Orte helfen mir, freier zwischen Klarheit und Mehrdeutigkeit, Abstraktion und Figu­ration zu wechseln.«

 

Gemma Solà Sotos studierte in Barcelona und Mün­chen (Klasse Hildebrandt) und lebt in Wien. Ende 2025 zeigt sie eine Einzel­ ausstellung in der Galerie Tassilo Usner." - PARNASS

21 August 2025